Die Corona-Pandemie ist in vollem Gange…

… und Du bist nicht vorbereitet?

Im letzten Jahr haben wir der D-TVG (Die Trauerfallvorsorge GmbH) viele Gespräche geführt, genau wie unsere Notfallberater. Gerade die Corona-Pandemie ist ein wichtiger Anlass, mit allen Menschen zu sprechen. Tagtäglich werden neue Negativ-Nachrichten über Funk und Fernsehen verbreitet. Immer wieder hören und lesen wir, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf das allgemeine Leben, auf die Wirtschaft und auf die einzelne Person hat.

Grundsätzlich geht ja niemand da aus, dass man sich anstecken würde. Man fühlt sich sicher. Aber was wäre wenn?

Die Corona-Pandemie – ohne Verfügungen

Stellen wir uns vor, es hat einen erwischt und man ist mit dem Corona-Virus infiziert und es kommt zu einem schweren Verlauf. Plötzlich findet man sich im Krankenhaus wieder. Der Zustand verschlechtert sich und plötzlich muss man beatmet werden. Man ist im wahrsten Sinne des Wortes außer Gefecht gesetzt und kann nicht mehr tun. Jetzt entscheiden andere.

Jetzt entscheiden andere über mein Leben.

Glücklicherweise ist unser Beispielkandidat verheiratet, hat zwei Kinder, ein kleines Haus, welches noch nicht ganz abbezahlt ist. Die Ehefrau kümmert sich um die Kinder, führt das Homeschooling durch, während sie selbst bereits in die Kurzarbeit gerutscht ist.

Und jetzt liegt der Ehemann mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus. Die Familie selbst ist in Quarantäne.

Wer entscheidet jetzt über die Belange des Corona-Infizierten?

Zumeist hört man hier dann „das macht die Ehefrau“ – vielfach kann das hier und da auch gelebt werden, rechtlich statthaft ist das jedoch nicht. Ganz im Gegenteil. Das bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ist dort eindeutig, denn niemand kann über einen anderen etwas bestimmen, wenn er nicht Amts wegen dazu bestimmt wurde. Auch die Ehefrau nicht. Wenn also keine Vorsorgevollmacht vorhanden ist, kann für den unter Beatmung stehenden Patienten niemand eine Entscheidung treffen.

Viel wichtiger ist aber noch etwas ganz anderes.

Wenn Verfügungen über Leben und Tod entscheiden

Viele Menschen haben sich in Sachen Verfügungen oftmals schon mit der sogenannten Patientenverfügung auseinander gesetzt. Die liegt vielfach sogar irgendwo in irgendeiner Schublade.

Glücklicherweise findet die Ehefrau aus unserem Beispiel jetzt diese Patientenverfügung und übergibt diese dem Arzt, der den geliebten Ehemann behandelt. In dieser Patientenverfügung ist ganz klar und deutlich folgendes geregelt:

Ich möchte nicht künstlich beatmet werden.

Diese klare Formulierung erleichtert dem zuständigen Arzt nun die Behandlung, er kann den Patienten „ins Nebenzimmer schieben“ und diesen „sich selbst überlassen“ und hat einen freien Beatmungsplatz für einen anderen Patienten.

Was hier so demonstrativ und plakativ beschrieben wurde soll nicht die Leistung der Ärzte diskreditieren. Diese Beschreibung soll deutlich machen, dass eine uralte Patientenverfügung eventuell das selbst unterschriebene Todesurteil ist.

Das selbst unterschriebene Todesurteil in der Corona-Pandemie

Alte Patientenverfügungen sollten auf jeden Fall auf Aktualität hin überprüft werden. Gerade mit einer Corona-Infektion und dem damit verbundenen Ausbruch COVID-19 bestehen durch die künstliche Beatmung hohe Überlebenschancen. Warum das also nicht in die Patientenverfügung ergänzen und klar formulieren, dass man bei einer Erkrankung an COVID-19 sehr wohl beatmet werden möchte.

Darum ist es wichtig, die eigene Patientenverfügung immer wieder mal auf den Tisch zu legen und auf die ihre Inhalte hin zu überprüfen. Nicht nur die aktuelle Corona-Pandemie machen dies erforderlich, auch kann sich die eigene Überzeugung verändert haben, so dass hier ein Eingriff und eine Aktualisierung notwendig ist.

Dies gilt im Übrigen natürlich für alle Verfügungen, egal ob Vorsorgevollmacht, Testament, Sorgerechtsverfügung oder auch Patientenverfügung. Aktualität ist wichtig. Nur so ist gewährleistet, dass immer der eigene Wunsch umgesetzt wird und nicht der Wunsch Dritten.

Dadurch wird die Selbstbestimmung erhalten und – was noch viel wichtiger ist: Angehörige entlastet, denn diese müssen sich nun nicht mit schweren Entscheidungen auseinandersetzen, an denen diese vielleicht einmal zerbrechen werden.

Wir helfen dabei

Die Trauerfallvorsorge GmbH hilft dabei. Mit unseren Notfallberatern (m/w/d) sind wir gerne auch vor Ort, und erklären im Allgemeinen, warum das Thema Verfügungen so wichtig ist und wie man damit seine Selbstbestimmung erhält und auch Angehörige entlastet, auch finanziell.

 

 

 

Bildquellen

  • Virus: Tumisu@Pixabay

7 Antworten auf „Die Corona-Pandemie ist in vollem Gange…“

  1. Kinder
    Sie sind besonders gefährdet. Denn sie sehen die
    Welt mit „anderen Augen“ und nehmen Gefahren
    oft nicht realistisch wahr. Auch Eltern erkennen die
    Gefahrenquellen manchmal nicht sofort. Zudem
    entsteht nach dem Unfall eines Kindes oft erheblicher finanzieller Aufwand:
    • hohe Kosten für die Betreuung
    • Einkommenseinbußen der betreuenden Eltern
    • eventuell Umschulung in eine Privatschule
    • besonders aufwendige Berufsausbildung
    Junge Erwachsene
    Junge Menschen leben aktiv und gehen oft Risiken
    ein – etwa im Sport. Sie sind deshalb besonders
    unfallgefährdet. Die finanziellen Unfallfolgen können existenzbedrohend sein. Denn:
    • Über die gesetzliche Rentenversicherung
    besteht oft noch kein oder nur geringer Versicherungsschutz.
    • Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nicht
    bei Unfällen in der Freizeit.
    Familien
    Bei Ausfall des Hauptverdieners, bei Selbstständigen
    oder bei nicht Berufstätigen ist bei einem Unfall
    oft die Existenz der gesamten Familie bedroht.
    Die private Unfallversicherung bietet hier Schutz
    aus einer Hand:
    • Berufstätige Eltern sind – anders als bei der
    gesetzlichen Unfallversicherung – auch in der
    Freizeit geschützt.
    • Nicht berufstätige Eltern genießen Unfallschutz trotz der fehlenden gesetzlichen Unfallversicherung.
    • Zusätzliche Assistance-Leistungen der privaten
    Unfallversicherung unterstützen bei der Haushaltsführung und der Kinderbetreuung.
    Senioren
    Im Alter lässt unsere Reaktions- und Koordinationsfähigkeit naturgemäß nach; gleichzeitig heilen Verletzungen häufig nicht mehr so problemlos aus wie
    in jungen Jahren. Für Senioren ist dann eine Seniorenunfallversicherung hilfreich, denn: • Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz endet
    mit dem Eintritt in das Rentenalter
    • Eine Seniorenunfallversicherung bietet nicht nur
    Geldleistungen. Zusätzlich gibt es für die erste Zeit
    nach einem Unfall Hilfs- und Pflegeleistungen.
    Sie helfen bei der Bewältigung des Alltags und bei
    Bedarf auch bei der Versorgung etwa eines pflegebedürftigen Ehepartner
    Thomas Fischer Versicherung Thomas.fischer Versicherungsjobs
    01 78 – 47 27 47 9
    tf523i@gmx.de

  2. Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung & Patientenverfügung: „Wer entscheidet, wenn ich nicht mehr kann?“ Dieses Thema geht jeden an. Ganz schnell kann man durch Unfall oder Krankheit in die Situation geraten, nicht mehr selbst über sich entscheiden zu können. Auch Ehepartner oder nahe Verwandte sind ohne rechtliche Vorkehrungen nicht handlungsfähig. Daher ist es wichtig, rechtzeitig vorzusorgen. fischer@d-tvg.de Wir helfen dir dabei.😏

  3. „Letzte Reise“ Checkliste

    Da heißt`s immer man/frau soll die letzten Dinge regeln, was ist damit eigentlich gemeint und was sind diese?
    Let`s check together.
    Viel Spaß bei den Reisevorbereitungen
    Euer Reisegesellschafter
    fischer@d-tvg.de
    #Patientenverfügung #Sorgerechtsverfügung #Vorsorgevollmacht
    #lastgoodbye #
    📱📲💻⌨️🖥🖨🖱📞☎️⚰️⚱️📎🖇📌📍🖊🖋✒️🖌🖍📝✏️🔍🔎⭕️🛑⛔️🚫💯💢♨️❗️❓❔‼️⁉️⚠️✅🌐🆗

    0️⃣1️⃣7️⃣8️⃣ 4️⃣7️⃣2️⃣7️⃣4️⃣7️⃣9️⃣

    ⏏️▶️⏸⏯⏭⏮⏩⏪➡️⬅️🎵🎶🔚🔙✔️☑️🔴🟠🟡🟢🔵🟣⚫️⚪️🟤🔺💬💭🗯🏁🏴‍☠️🇺🇳

  4. bist Du ledig – ledig mit Kind – verheiratet – Lebensgemeinschaft?
    Hast Du bereits eine Notfallkarte?
    Kennst Du bereits eine Vorsorgevollmacht?
    Besitzt Du eine Patientenvollmacht?
    Wenn Kinder – dann Sorgerechtsverfügung
    Wer ist Deine vertraute Person im Leben?
    fischer@d-tvg.de
    wir helfen organisatorisch rechtlich finanziell

  5. Wir helfen die Zukunft sicher zu gestalten.
    #Vorsorgedokumente
    #Vorsorgevollmacht
    #Sorgerechtsverfügung
    #Patientenverfügung
    Thomas Fischer
    tf523i@gmx.de
    01 78 : 47 27 47 9
    0 25 01 : 980 12 77

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